Drohnen auf hoher See

Drohnen haben keinen guten Ruf. Dass neben dem Kriegseinsatz auch ein ziviler oder wissenschaftlicher Einsatz möglich ist, wird dabei schnell vergessen. Noch unbekannter ist die Tatsache, dass Drohnen nicht nur in luftigen Höhen zuhause sind, sondern auch auf See. Dabei steht häufig die Erforschung der Meere im Vordergrund.

Drohnen zu Forschungszwecken

So schickte letztes Jahr die Oregon State University aus den USA das automatisch gesteuerte Roboat über die Ostsee, um die Population der Schweinswale zu erforschen. Durch ein Mikrophon, welches Unterwasser platziert ist, können Daten über Paarungsorte, Routen und Kommunikationsverhalten gesammelt werden. Der Segelantrieb ist sinnvoll, da er nahezu geräuschlos ist und somit die Tiere nicht verscheucht.

Wettbewerb unter den automatisieren Booten

Doch die Annahme es würden sich lediglich eine Hand voll Meeresbiologen mit den Drohnen beschäftigen, wäre ein großer Fehlschluss. So fand dieses Jahr vom zweiten bis sechsten September bereits schon im sechsten Jahr in Folge die World Robotic Sailing Championship statt. Hier können Tüftler ihre Bootsdrohnen gegeneinander antreten lassen. Dabei müssen sie Aufgaben wie Hindernisvermeidung, Geschwindigkeit unter verschiedenen Bedingungen, Genauigkeit und Zielverfolgung bestehen.

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So geht es auch: Boote im Wasser überwintern

In unserem ausführlichen Beitrag zum winterfest machen erläutern wir die einzelnen Schritte, wie Sie Ihr Boot auf den Winter vorbereiten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Überwintern im Lager. Dass es auch anders geht, beweist Julian Buss, der sein Boot letztes Jahr das erste mal im Wasser überwintern gelassen hat. Worauf man speziell hierbei achten muss, hat er in einem Beitrag in seinem Blog erklärt: Überwinterung eines Bootes im Wasser. Dieser stellt also eine wunderbare Ergänzung für alle dar, die ihr Boot ebenfalls lieber im Wasser lassen möchten.

Tauschen Sie jetzt Ihre alten Winschen gegen neue Winschen von Andersen ein

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In Kooperation mit Andersen – dem renommierten Hersteller für Winschen aus rostfreiem Stahl – bieten wir bis zum 20.12.2013 eine Austausch-Aktion für Ihre Winschen an.

Und so einfach funktioniert es:
1. Schicken Sie uns Ihre alte Winsch zu – die Marke und Größe ist egal.

2. Bestellen Sie gleichzeitig bei uns eine neue Winsch der Marke Andersen zwischen 12ST und 58ST und erhalten auf diese einen einmaligen Sonderrabatt in Höhe von 25% auf unseren Verkaufspreis. Dieses Angebot zählt auch für die Full Stainless Varianten.

3. Damit wir den Rabatt verrechnen können, schicken Sie uns bitte direkt nach Ihrer Bestellung eine kurze Mail an info@12seemeilen.de mit dem Betreff „Teilnahme Winschtauschaktion“ und der Zahl der Winschen, die Sie uns übersenden. Alternativ können Sie uns auch telefonisch unter 0221-2988 9481 bescheid geben. Wir schicken Ihnen die Winschen umgehend zu, sobald wir Ihre alten Winschen erhalten haben. Dieses Angebot ist nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar und gilt nur solange der Vorrat reicht.

12seemeilen.de am Rursee

Mit den letzten Sonnenstrahlen machte sich die 12seemeilen-Crew vergangenen Freitag auf den Weg in die Eifel. Wir fuhren zum Rursee, um dort Lotte, das neun Meter Boot der Familie Bauer winterfest zumachen. Gegen Mittag verließen wir das Büro in Köln und waren gespannt, was uns in Simmerath-Woffelsbach erwarten würde.

Nach einem kleinen Umweg erreichten wir den Rursee. Die Kulisse war wunderbar. Herbstliches Laub bedeckte die Hügel rund um den See. Die Sonnenstrahlen fielen angenehm warm auf die Werft und Anlegeplätze. Eine kleine Spritztour auf dem Rursee war dann eigentlich kaum zu vermeiden. Nur mit der Fock legten wir, mit Herr Bauer dann ab und die Unwissenden unter uns bekamen ein paar Grundbegriffe erklärt. „Am Wind“, „vor dem Wind“, „mit dem Wind“ gleichzeitig immer auf den Windrichtungsanzeiger achten und das angepeilte Ziel nicht aus den Augen verlieren. Gefährliche Felsen umschiffen, dem Angler nicht ins Gehege kommen und die Fock mal auf der einen, dann auf der anderen Seite trimmen. Motiviert hörten wir zu und lernten.

Nachdem wir guter Dinge wieder an Land waren, ging die Arbeit los. Das Großsegel hatten wir bereits zuvor eingepackt. Jetzt folgte die Fock. Die Takelage wurde gelöst, Baum und Mast abmontiert, und das Tauwerk professionell ohne Drill aufgeschossen.

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Danach blieben nur Herr Bauer und Felix auf Lotte zurück und paddelten zur Winde, die die beiden samt Boot, dann aus dem Wasser fuhr. Das war für einen Laien schon recht spektakulär. Schließlich lastete das ganze Gewicht des Bootes auf dem schmalen Kiel. „Der Kiel ist auch fast eine Tonne schwer“, erklärt Willi, „und bietet daher genug Stabilität, um die aufliegende Last zu tragen.“ Daraufhin wurde Lotte in der Schwebe am Lastenzug mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, im Anschluss auf den Trailer gesetzt und zum Stellplatz gebracht.

In der Zwischenzeit ist es dunkel geworden und mit Taschenlampenlicht wird die Plane über das Boot gezogen und festgemacht. Fertig.

Ein wenig verfroren saßen wir schließlich wieder im Auto auf dem Rückweg gen Heimat. Müde, aber mit ein paar Segelvokabeln mehr im Kopf und mehr Gefühl für die ganze Materie, kamen wir heil in Köln an.

Die schnellste Frau auf dem Atlantik

Die schnellste Frau auf dem Atlantik: Dona Bertarelli stellt neue Bestzeit für die Discouvery-Route von Cadiz nach San Salvador auf den Bahamas auf. Die Milliardärin und der französische Profi-Skipper, Yann Guichard, sind seit Jahren das Glamour-Paar der Multiszene und mit dem frisch refitteten Boot seit diesem Sommer auf Rekordjagd. Daten zum Rekord: 28,4 Knoten Durchschnittsgeschwindigkeit, 46,08 Knoten Topspeed auf einer Gesamtstrecke von 4503 Seemeilen. Sie benötigten für die Strecke gerade einmal 6 Tage und 14,5 Stunden, unglaublich!