Segel Regatta: 3 Tipps für deine erste Einhand-Langstrecken-Regatta

Segel Regatta Silverrudder

Hallo! Ich bin Mattis und neu an Board von 12Seemeilen.de. Ich habe vor kurzem an meiner ersten Einhand-Langstrecken-Regatta teilgenommen und bin mit ein paar Learnings nach Hause zurückgekehrt, von denen ich sicher bin, dass sie für jeden nützlich sein können, der sich auf seine erste Regatta vorbereitet.

In diesem Artikel wirst du erfahren, was genau eine Einhand-Langstrecken-Regatta ist, welche Bootsklassen es bei dieser Art von Wettkampf gibt und 3 wertvolle Tipps, damit du dich optimal auf deine erste Segel Regatta vorbereiten kannst.

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Wir gehen den Schlauchbooten auf den Grund

Auf den verschiedensten Gewässern sehen wir in den letzten Jahren immer mehr Schlauchboote. Die Einen packen ihr Schlauchboot aus, um die sonnigen Tage abseits vom alltäglichen Stress auf dem nächsten See oder Kanal zu verbringen, tatsächlich wird das Schlauchboot aber am häufigsten als Beiboot, beziehungsweise Tenderboot für kleine bis mittlere Segel- und Motoryachten genutzt.

Das Tenderboot ist dabei ein unverzichtbarer Begleiter, mit dem auch kleine Buchten von der Wasserseite aus erreicht werden können, oder mit dem man von der Boje aus den nächsten sicheren Hafen oder Steg erreicht.

Man findet auf dem Markt leicht ein Schlauchboot, wenn man danach sucht. Vor deinem Kauf solltest du dir aber auf jeden Fall Gedanken über die verschiedenen Optionen machen.

Wir zeigen dir hier, worauf du achten musst!

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Philipp stellt sich vor

Hallo, mein Name ist Philipp, ich bin 24 Jahre alt und seit November ’13 in der 12seemeilen-Crew. Meine Aufgaben sind im Wesentlichen die Unterstützung bei der Produktauswahl, SEO-Arbeiten sowie der Import von neuen Produkten in den Shop.

Als ich das erste mal mit dem Segelsport in Berührung kam, konnte ich noch ohne Probleme in einem „Opti“ meine Runden auf dem See der Segelschule drehen.

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Mit meiner Familie ging es oft aufs Ijsselmeer und die umliegenden Kanäle, entweder mit einer Valkjolle oder einem traditionellen Plattbodenschiff. Nach unzähligen Törns im niederländischen Watt, auf der Schlei, an der kroatischen Adriaküste oder vor griechischen Inseln habe ich dann vor einigen Jahren die SBF-Binnen Prüfung abgelegt und durfte somit auch ohne elterliche Aufsicht meine Kreise in niederländischen Binnengewässern machen. Seit dem findet man mich jeden Sommer für eine Woche mit Freunden in Sneek, Lemmer, Heeg oder sonstwo auf den Seen in „Fryslân“, um ein wenig Seeluft zu schnuppern.

An der Tätigkeit bei 12seemeilen reizt mich besonders die Arbeit in einem jungen, dynamischen Team, bei der man seine eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen kann.

12seemeilen.de am Rursee

Mit den letzten Sonnenstrahlen machte sich die 12seemeilen-Crew vergangenen Freitag auf den Weg in die Eifel. Wir fuhren zum Rursee, um dort Lotte, das neun Meter Boot der Familie Bauer winterfest zumachen. Gegen Mittag verließen wir das Büro in Köln und waren gespannt, was uns in Simmerath-Woffelsbach erwarten würde.

Nach einem kleinen Umweg erreichten wir den Rursee. Die Kulisse war wunderbar. Herbstliches Laub bedeckte die Hügel rund um den See. Die Sonnenstrahlen fielen angenehm warm auf die Werft und Anlegeplätze. Eine kleine Spritztour auf dem Rursee war dann eigentlich kaum zu vermeiden. Nur mit der Fock legten wir, mit Herr Bauer dann ab und die Unwissenden unter uns bekamen ein paar Grundbegriffe erklärt. „Am Wind“, „vor dem Wind“, „mit dem Wind“ gleichzeitig immer auf den Windrichtungsanzeiger achten und das angepeilte Ziel nicht aus den Augen verlieren. Gefährliche Felsen umschiffen, dem Angler nicht ins Gehege kommen und die Fock mal auf der einen, dann auf der anderen Seite trimmen. Motiviert hörten wir zu und lernten.

Nachdem wir guter Dinge wieder an Land waren, ging die Arbeit los. Das Großsegel hatten wir bereits zuvor eingepackt. Jetzt folgte die Fock. Die Takelage wurde gelöst, Baum und Mast abmontiert, und das Tauwerk professionell ohne Drill aufgeschossen.

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Danach blieben nur Herr Bauer und Felix auf Lotte zurück und paddelten zur Winde, die die beiden samt Boot, dann aus dem Wasser fuhr. Das war für einen Laien schon recht spektakulär. Schließlich lastete das ganze Gewicht des Bootes auf dem schmalen Kiel. „Der Kiel ist auch fast eine Tonne schwer“, erklärt Willi, „und bietet daher genug Stabilität, um die aufliegende Last zu tragen.“ Daraufhin wurde Lotte in der Schwebe am Lastenzug mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, im Anschluss auf den Trailer gesetzt und zum Stellplatz gebracht.

In der Zwischenzeit ist es dunkel geworden und mit Taschenlampenlicht wird die Plane über das Boot gezogen und festgemacht. Fertig.

Ein wenig verfroren saßen wir schließlich wieder im Auto auf dem Rückweg gen Heimat. Müde, aber mit ein paar Segelvokabeln mehr im Kopf und mehr Gefühl für die ganze Materie, kamen wir heil in Köln an.

Ingo Noppel stellt sich vor

Hey, mein Name ist Ingo und ich bin seit September an Bord des 12seemeilen-Dampfers. Neben der Erstellung von textlichem Content für den Blog und den Shop unterstütze ich das Team mit der Umsetzung verschiedener Marketingideen, SEO-Optimierungen sowie grafischen Arbeiten.

Mit dem Bootssport bin ich das erste mal in Berührung gekommen, als bei der Urlaubsplanung in meinem Freundeskreis die grandiose Idee aufkam, ein Hausboot zu mieten. Da zu dem Zeitpunkt noch keiner von uns einen Bootsführerschein besaß, und die Niederlande durch großzügige Führerscheinvorschriften glänzen, war unser Zielort sofort klar. Nach kurzer Einweisung und nachdem die Zuordnung der Betten durch Streichholzziehen geklärt worden war, machten wir uns mutig auf den Weg durch die Kanäle. Als wir wenig später das erste mal durch eine Schleuse fuhren – dicht gefolgt von einem Containerschiff – wurde uns sehr schnell bewusst, dass wir absolute Laien auf dem Wasser waren. Acht planlose bis hektische Leute standen nun auf Deck und fragten sich: Wo müssen jetzt diese Fender hin? Welchen Knoten benutzt man da nochmal? Und wie binden wir das Boot in der Schleuse fest? Zum Glück sind Bootsportler untereinander außerordentlich hilfsbereit und freundlich, sodass zwei verschmitzt lächelnde Seebären uns Landmatrosen ein wenig unter die Arme griffen und wir die Schleuse ohne Lack- oder Personenschäden passieren konnten.
Hausboot   Boot-vor-Schleuse

Es ist ein schönes Gefühl in frischer Morgenluft von einem Hafen aufzubrechen, während manche noch in ihrer Koje liegen. Und während die Sonne höher klettert, kann man die Fahrt über das Wasser genießen – lediglich begleitet von dem gleichmäßigen Gurgeln des Motors. Um schließlich in einem neuen Ort anzulegen und diesen zu entdecken. Als wir am letzten Tag unserer Reise die selbe Schleuse wieder passierten, schafften wir das als ein eingespieltes Team mit Leichtigkeit. Und es sollten noch weitere Bootstouren folgen. Unser nächstes Ziel ist es über das Mittelmeer zu fahren und hier neue Häfen und Orte zu entdecken. Dank der Arbeit bei 12seemeilen werde ich dann auch das nötige Fachwissen über die Bootsausrüstung besitzen.