Segelmanöver – Ankern

In einer einsamen, schönen Bucht vor Anker gehen und die Stille genießen, während sich andere an überfüllten Häfen um die besten Anlegeplätze streiten – der Traum vieler Segler. Damit das Ankern auch problemlos klappt und man nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf nicht völlig entsetzt feststellen muss, dass sich das Boot verselbstständigt hat und von der schönen Bucht weit und breit nichts mehr zu sehen ist, geben wir euch an dieser Stelle einen Überblick über das richtige Ankermanöver.

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 ©Karl-Heinz Laube  / pixelio.de

Die Wahl des richtigen Ankers

Pflugscharanker besitzen aufgrund ihrer Bauweise eine sehr gute Haltekraft und können sich auch in Böden mit starkem Bewuchs besonders gut eingraben. Danforth-Anker hingegen sind vor allem für sandige und schlammige Böden geeignet. Plattenanker zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich in Einzelteile zerlegen lassen können und dementsprechen Platz sparend sind. Weiterlesen →

Unterwasseranstrich – Tipps zur Auswahl, zur Sicherheit und zum Anstrich

Unterwasseranstrich-Blog

So viel Freude das Segeln dir den Sommer über einem auch bereiten mag, im Herbst, wenn das Boot eingewintert wird oder spätestens im nächsten Frühjahr, wenn es wieder zu Wasser gelassen wird, musst du dich auch mit der unangenehmen Schattenseite des Bootssports auseinandersetzen: Reparaturen am Rumpf sind fällig, ein neuer Unterwasseranstrich sollte aufgetragen werden oder es muss gar der Kampf gegen osmotische Blasen angetreten werden. Doch welche Grundierung eignet sich überhaupt für dein Boot? Welcher Unterwasseranstrich ist mit den bisherigen Anstrichsystemen kompatibel und wie viele Schichten sind notwendig, um einen ausreichenden Schutz zu garantieren? Fragen über Fragen, die einem Bootseigner schon einmal Kopfschmerzen verursachen können.

Mit diesem Artikel wollen wir dir daher einen Überblick über die verschiedenen Bootspflegeprodukte geben und dir die Entscheidung für den richtigen Unterwasseranstrich erleichtern.

 

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Spannendes Finale der Segel-Bundesliga in Hamburg

Bis zum Schluss blieb es ein Hartes Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Profiseglern. Wer sichert sich den Klassenerhalt, wer steigt ab und vor allem: wer erkämpft sich einen der heiß begehrten Startplätze bei der Sailing Champions League 2015? Nach fünf aufregenden Regatten im letzten halben Jahr und einem spannenden Finale am vergangenen Wochenende in Hamburg auf der Außenalster stehen nun die Sieger und Verlierer in der diesjährigen 1. Segel-Bundesliga fest.

 

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Der norddeutsche Regatta Verein, der bei drei von sechs Regatten als Erster die Ziellinie überquerte, hat mit insgesamt 104 Punkten bereits zum zweiten Mal den begehrten Meistertitel geholt. Weiterlesen →

Der fliegende Holländer

Riesige Kraken, die ganze Schiffe auf den Meeresgrund ziehen, Seeungeheuer, die die halbe Crew verschlingen, Nixen, die ahnungslose Seeleute betören und auf den Meeresgrund ziehen – schon seit Jahrhunderten erzählen sich Seemänner auf der ganzen Welt Geschichten von ihren Erlebnissen auf hoher See. Aberglaube, gepaart mit Fantasie und hin und wieder einem Fünkchen Wahrheit – so entstanden die Sagen und Legenden um gruselige Geisterschiffe und Klabautermänner, denen heutzutage zwar keiner mehr Glauben schenkt, die aber nach wie vor sehr unterhaltsam sind. Passend zu Halloween wollen wir daher heute einmal selbst ein bisschen Seemannsgarn spinnen.

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Eine der wohl bekanntesten und gruseligsten Meersagen ist die des fliegenden Holländers. Sie handelt von einem niederländischen Kapitän, der im 17. Jahrhundert bei dem Versuch, das Kap der guten Hoffnung zu umschiffen, verflucht wird. Weiterlesen →

Seemannsknoten

Einfach und genial zugleich – schon seit Jahrhunderten erfreuen sich die altbewährten Seemannsknoten bei Seeleuten auf allen sieben Weltmeeren großer Beliebtheit. Denn die seemännischen Knoten halten einerseits enorm großen Kräften stand und lassen sich andererseits innerhalb weniger Sekunden kinderleicht lösen. Über hunderte Jahre hinweg sind auf der ganzen Welt Knoten für die unterschiedlichsten Zwecke entstanden. Heute wollen wir einmal einen Einblick in die gängigsten Seemannsknoten geben.

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Da wäre zum einen der Palstek, einer der bekanntesten Knoten im Segelsport. Bei diesem Knoten wird ein festes Auge geschlagen, das in erster Linie beim Anschlagen der Schoten verwendet wird und generell bei Anlegemanövern zum Einsatz kommt. Weiterlesen →

Hanseboot 2014 – der Norden in seinem Element

Vom 25. Oktober bis einschließlich 02. November 2014 lädt die Hanseboot begeisterte Wassersportler aus der ganzen Welt nach Hamburg ein, um auf der diesjährigen Internationalen Bootsmesse Seemannsluft zu schnuppern und die neuesten Weltpremieren und Innovationen im Bereich des Bootsbaus zu bestaunen. Über neun Tage hinweg wird in den Messehallen und am Hafen der Hansestadt sowohl für Einsteiger als auch Segelprofis ein abwechslungsreiches maritimes Programm geboten. Im Bootsbauzentrum wird beispielsweise eine Holzjolle vor den Augen der Zuschauer angefertigt, während bei Workshops von Experten gezeigt wird, wie Bootsschäden am besten repariert werden können. Des Weiteren wird es eine „meet the experts – Bühne“ geben, auf der Podiumsdiskussionen zwischen Fachleuten der Wasserport-Branche ausgetragen werden.

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Wer gerne mal erste Schritte in Richtung Segeln, Windsurfen oder Stand Up Paddling wagen möchte, kann sich im Wasserbecken der Hanseboot Arena austoben oder in der Halle B4 verschiedene Kanuboote ausprobieren.

Unter dem Motto „Der Norden in seinem Element“ haben die Besucher bei der 55. Hanseboot darüber hinaus die Möglichkeit, die neuen Boote in ihrem Element – d.h. auf dem Wasser – zu erleben. Insbesondere Yachtliebhaber kommen dabei auf ihre Kosten. So werden im Hafen Yachten wie die Motoryacht Prestige 420 Fly vor Anker gehen, die nach einer Vorab – Premierenschau vergangene Woche das erste Mal für ein breites Publikum auf deutschen Gewässern zu sehen sein wird. Zudem werden zahlreiche weitere Yachten, Jollen, Sport- und Fahrtenboote in den Messehallen ausgestellt, die das eine oder andere Seglerherz höher schlagen lassen dürften.

 

Einen kleinen Vorgeschmack seht ihr hier:

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+++ www.hanseboot.de – 25. Oktober bis 2. November 2014 +++

Die ersten Yachten nehmen Kurs auf die 55. hanseboot. Zwei Wochen vor Beginn der Internationalen Bootsmesse Hamburg, hat der Bönningstedter…

 

 

Ein besonderes Highlight ist dieses Jahr außerdem das Public Viewing, bei dem sowohl die YACHT Meisterschaft der Meister sowie das Saisonfinale der Deutschen Segelbundesliga übertragen wird.

Damit ihr up-to date bleibt, werden wir von 12seemeilen.de in Hamburg Vorort sein, um uns für euch über die neuesten Trends im Segelsport zu informieren.

40 Jahre Volvo Ocean Race

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Die Königsklasse unter den Hochseerennen

Das Volvo Ocean Race – das härteste und längste Hochseerennen der Welt – feiert dieses Jahr 40-jähriges Jubiläum und kann auf eine ganze Reihe an spannenden und aufregenden Regatten zurückblicken. Während bei der erstmaligen Austragung 1973 Segler, die überwiegend aus dem Amateurbereich stammten, mit eher bescheidener Ausrüstung und ohne Satellitennavigationssystem die See bezwingen mussten, hat sich das Rennen über die Jahre hinweg zu einer Regatta der technischen Spitzenklasse etabliert. Monatelange Vorbereitungen, High-Tech Yachten, professionelle Castings der Crewmitglieder sowie die Entwicklung funktionell hochwertiger Segelbekleidung stehen mittlerweile an der Tagesordnung und können beim Kopf-an-Kopf-Rennen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Weiterlesen →

Weltschifffahrtstag 2014

Zum Weltschifffahrtstag, der jedes Jahr am letzten Donnerstag im September gefeiert wird, werden die Bundesbehörden in den Hafenstädten der Küstenländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein beflaggt. Dazu gibt das Bundesministerium des Innern jedes Jahr besondere Beflaggungsanordnungen heraus. Doch wie sieht es eigentlich generell mit der Flaggenführung und -etikette auf hoher See aus? Wann muss wie welche Flagge gehisst werden? Damit es bei der Segeltour nicht durch das versehentliche Hissen der falschen Flagge zu Unannehmlichkeiten kommt, wollen wir heute einen kleinen Einblick in die richtige Flaggenführung geben.

Weltschifffahrtstag

Da wäre zum einen die Nationale. Diese dient als Nachweis für die nationale Zugehörigkeit des Bootseigners. Deutsche Segler verwenden also beispielsweise die schwarz-rot-goldene Flagge. Sie muss sowohl beim Einlaufen in einen Hafen als auch beim Auslaufen gezeigt werden. Gesetzt wird sie achtern mittschiffs am Flaggenstock. Wenn dort kein Platz ist, darf nach steuerbord ausgewichen werden. Dabei zu beachten ist, dass am Flaggenstock keine andere Flagge hängen darf.

Wer in fremden Hoheitsgebieten unterwegs ist oder in einen ausländischen Gasthafen einläuft, sollte zusätzlich zur Nationalen die entsprechende Gastlandflagge setzen. Dies zeugt von Höflichkeit und Respekt dem Land gegenüber und zeigt, dass man die Rechtsordnung des Landes anerkennt. Am besten wird diese unterhalb der Saling steuerbords angebracht. Wenn ein Grenzfluss zwischen zwei Staaten befahren wird, dürfen die zwei entsprechenden Gastlandflaggen übereinander gesetzt werden, ansonsten sollte mit wenigen Ausnahmen immer nur eine Gastlandflagge gehisst werden.

Der Stander, oder auch Clubstander genannt, ist eine dreieckige Vereinsflagge. Wer Mitglied in mehreren Vereinen ist, entscheidet sich für den Stander seines Lieblingsvereins, da immer nur ein Stander gesetzt wird. Der richtige Platz dafür ist der Großtopp. Im Gegensatz zu den anderen Flaggen weht die Vereinsflagge bei Tag und Nacht.

Mitglieder eines verbandszugehörigen Vereins dürfen eine Verbandsflagge führen, die bei Motorbooten mit Mast und Segelbooten im Inland an der Steuerbordseite unter der Saling und im Ausland an der Backbordseite unter der Saling befestigt werden.

Grundsätzlich geht die Flaggenzeit von Mai bis einschließlich September täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang, in den restlichen Monaten beginnt sie erst um 9 Uhr.

Deutschlandflaggen in den unterschiedlichsten Größen, sowie Flaggen anderer Nationen finden Sie bei uns im Online Shop.

Interboot 2014

Bereits zum 53. Mal lädt die internationale Wassersport–Ausstellung vom 20. bis 28. September nach Friedrichshafen ein, um begeisterten Wasserratten aus der ganzen Welt den Wassersport in all seinen Facetten näher zu bringen.

Während es sich bei der „ersten internationalen Bootsausstellung am Bodensee“ im Oktober 1962 um eine noch relativ beschauliche Messe mit insgesamt 94 Ausstellern handelte, werden dieses Jahr rund 500 führende Hersteller, Importeure und Händler erwartet, die aus ganz Europa anreisen, um die Neuheiten der kommenden Saison zu präsentieren. Von Segel- und Motoryachten über Elektroboote, Schlauchboote und Jollen, bis hin zu Kanus, Wakeboards, Surfbrettern und Elektronik ist für jeden begeisterten Wassersportliebhaber etwas dabei. Ausgestellt werden die Boote in sieben Hallen, sowie am Interboot-Hafen, an dem die Aussteller die Möglichkeit haben, ihre Produkte auch im Wasser vorzustellen und interessierte Käufer zu einer ausgiebigen Probefahrt einzuladen.

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Das Motto der diesjährigen Ausstellung lautet „Erlebe dein Boot.“ Dementsprechend wird dieses Jahr der Zubehör-Bereich, bei dem Bojen, Rettungswesten, Taue, Anker und vieles mehr komplett neu in Szene gesetzt werden, neu strukturiert und ausgebaut. Des Weiteren wird es täglich Vorträge zu unterschiedlichen Zubehör – Themen geben, bei denen das Publikum erfährt, was wie funktioniert, welches Zubehör sich für welchen Zweck am besten eignet und welche Arbeiten am Boot selbst vorgenommen werden können.

Neben den Ausstellungen gibt es auch noch ein abwechslungsreiches Begleitprogramm im Hafenbereich und an der Friedrichshafener Uferpromenade. Spektakuläre Sport- und Showveranstaltungen wie beispielsweise die Liquid Quarter Mile, bei der sich Rennboote im Sportwagen – Look rasante Wettrennen liefern, oder die Segel – Bundesliga lassen das Herz eines jeden Wassersportlers höher schlagen.

Ein Maritimer Reise- und Chartermarkt lädt reiselustige Segler ein, sich über die schönsten Länder und Regionen für den Wassersport zu informieren, es werden Workshops von Segelsportlern abgehalten und Bootsliebhaber kommen bei einer Ausstellung von echten klassischen Holzbooten aus der Reihe der Oltimer-Schiffer vom Bodensee auf ihre Kosten.

Die Entstehung der deutschen Segel-Bundesliga

Im vergangenen Jahr sind die besten Segelclubs Deutschlands erstmals über eine Saison hinweg bundesweit bei mehreren Regatten gegeneinander angetreten – die Geburtsstunde der deutschen Segel- Bundesliga. Dabei wurde das Konzept der Bundesligen anderer Sportarten wie Handball oder Fußball auf den Segelsport übertragen. So gilt die Bundesliga nun als höchste nationale Leistungsstufe im Segelsport auf Vereinsebene.

Die Mannschaften werden dabei aus den besten Seglerinnen und Seglern der teilnehmenden Vereine zusammengestellt. Der Kader kann bis zu 20 Segler umfassen, von denen jeweils vier Personen auf One-Design-Kielbooten gegen ihre Gegner antreten. Jede Regatta zählt hierbei gleichwertig für die Tabelle. Der Club, der am Ende der Saison punktetechnisch am weitesten vorne liegt, hat die Bundesliga gewonnen und wird mit dem Titel „Deutscher Meister der Segelvereine“ ausgezeichnet.

Während Regattasegeln bisher eher als ein Nischensport galt, erfährt er nun einen medialen Aufschwung und wird vor allem für Sponsoren attraktiver. Die teilnehmenden Segler begrüßen diese Entwicklung, da sie sich nun nicht mehr als Einzelkämpfer um finanzielle Unterstützung bemühen müssen, sondern die Vereine diese Aufgabe übernehmen.

Die Idee und das Konzept der Deutschen Segel-Bundesliga fand bei den Vereinen so großen Zuspruch, dass im zweiten Jahr bereits eine 2. Bundesliga eingeführt wurde und somit derzeit 36 Vereine im deutschen Hochleistungssegelsport ihre Kräfte messen können.

Darüber hinaus finden im Oktober diesen Jahres nun erstmals Regatten einer europäischen Champions-League in Dänemark statt.

Am kommenden Wochenende, dem 05.09. – 07.09. finden in Kiel weitere Wettfahrten der 1. Bundesliga statt. Auf der Homepage der Segelbundesliga segelbundesliga.de kann via Übertragung live mitgefiebert werden.