Die schnellste Frau auf dem Atlantik

Die schnellste Frau auf dem Atlantik: Dona Bertarelli stellt neue Bestzeit für die Discouvery-Route von Cadiz nach San Salvador auf den Bahamas auf. Die Milliardärin und der französische Profi-Skipper, Yann Guichard, sind seit Jahren das Glamour-Paar der Multiszene und mit dem frisch refitteten Boot seit diesem Sommer auf Rekordjagd. Daten zum Rekord: 28,4 Knoten Durchschnittsgeschwindigkeit, 46,08 Knoten Topspeed auf einer Gesamtstrecke von 4503 Seemeilen. Sie benötigten für die Strecke gerade einmal 6 Tage und 14,5 Stunden, unglaublich!

Neue Sportbootrichtlinie beschlossen – ist Ihr Boot betroffen?

Europaflagge mit Segelboot

Das EU-Parlament hat entschieden: Ab 2014 wird eine überarbeitete Fassung der Sportbootrichtlinie in Kraft treten. Damit Sie wissen, ob Sie davon betroffen sind, möchten wir Ihnen hier die wichtigsten Änderungen vorstellen. Die Richtlinie bezieht sich auf Sportboote und Jetski für den Einsatz auf See oder in Binnengewässern. Und da wären wir auch schon bei der ersten kleinen Änderung: Ein „Sportboot“ ist nun mit einer Größe zwischen 2,5 und 24 Metern genau definiert. Weiterlesen…

Foilen wie die Weltmeister

Der diesjährige America’s Cup hat viele Segler begeistert und ins Staunen versetzt. Vor allem die Geschwindigkeitsfreaks, denen es auf dem Wasser nicht schnell genug sein kann, waren von den Foil-Cats sichtlich sehr angetan.

Dank der Firma SAIL INNOVATION könnten Foil-Cats bald auch auf heimischen Gewässern zu bestaunen sein. Pünktlich zum Ende des America’s Cup bringt das Team von SAIL INNOVATION den ersten Catamaran mit Tragflächen auf den Markt. Der 25.000 Euro teure Flying Phantom soll bis zu 30 Knoten schaffen und eine neue Einheitsklasse bilden. Weiterlesen…

Internationaler Hundetag

Heute ist der internationale Tag des Hundes. Es gibt wohl kein Tier, welches dem Menschen so nahe steht wie der Hund. Schon seit Jahrtausenden begleitet er uns bei der Jagd, beim Retten von Verschütteten oder nun auch auf See. Dabei muss beim Herrchen keine Angst um den Vierbeiner aufkommen; selbst wenn dieser nicht über sein Seepferdchenabzeichen verfügt oder der Wellengang ein wenig steigt. Schließlich gibt es Schwimmwesten nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unseren treusten Freund den Hund. Unser Angebot möchten wir daher heute zum internationalen Tag des Hundes kurz vorstellen. Weiterlesen…

Ingo Noppel stellt sich vor

Hey, mein Name ist Ingo und ich bin seit September an Bord des 12seemeilen-Dampfers. Neben der Erstellung von textlichem Content für den Blog und den Shop unterstütze ich das Team mit der Umsetzung verschiedener Marketingideen, SEO-Optimierungen sowie grafischen Arbeiten.

Mit dem Bootssport bin ich das erste mal in Berührung gekommen, als bei der Urlaubsplanung in meinem Freundeskreis die grandiose Idee aufkam, ein Hausboot zu mieten. Da zu dem Zeitpunkt noch keiner von uns einen Bootsführerschein besaß, und die Niederlande durch großzügige Führerscheinvorschriften glänzen, war unser Zielort sofort klar. Nach kurzer Einweisung und nachdem die Zuordnung der Betten durch Streichholzziehen geklärt worden war, machten wir uns mutig auf den Weg durch die Kanäle. Als wir wenig später das erste mal durch eine Schleuse fuhren – dicht gefolgt von einem Containerschiff – wurde uns sehr schnell bewusst, dass wir absolute Laien auf dem Wasser waren. Acht planlose bis hektische Leute standen nun auf Deck und fragten sich: Wo müssen jetzt diese Fender hin? Welchen Knoten benutzt man da nochmal? Und wie binden wir das Boot in der Schleuse fest? Zum Glück sind Bootsportler untereinander außerordentlich hilfsbereit und freundlich, sodass zwei verschmitzt lächelnde Seebären uns Landmatrosen ein wenig unter die Arme griffen und wir die Schleuse ohne Lack- oder Personenschäden passieren konnten.
Hausboot   Boot-vor-Schleuse

Es ist ein schönes Gefühl in frischer Morgenluft von einem Hafen aufzubrechen, während manche noch in ihrer Koje liegen. Und während die Sonne höher klettert, kann man die Fahrt über das Wasser genießen – lediglich begleitet von dem gleichmäßigen Gurgeln des Motors. Um schließlich in einem neuen Ort anzulegen und diesen zu entdecken. Als wir am letzten Tag unserer Reise die selbe Schleuse wieder passierten, schafften wir das als ein eingespieltes Team mit Leichtigkeit. Und es sollten noch weitere Bootstouren folgen. Unser nächstes Ziel ist es über das Mittelmeer zu fahren und hier neue Häfen und Orte zu entdecken. Dank der Arbeit bei 12seemeilen werde ich dann auch das nötige Fachwissen über die Bootsausrüstung besitzen.

Brücken sind kein Hindernis

Wie bekommt man ein 24 Meter hohes Segelboot durch eine 20 Meter hohe Brücke? Ganz einfach, mit Hilfe von zwei Tonnen Wasser und zwei großen Ballons. Die Ballons werden mit Wasser gefüllt, am Masttop befestigt und über Bord geschwungen, um eine starke Krängung des ganzen Schiffes zu erreichen. Dann ganz locker unter der Brücke durch und anschließend werden die Ballons mit Hilfe von zwei Leinen wieder zurück an Bord gezogen. Fertig! Hört sich einfach an? Hier gibt es das Video dazu…

One Simple Question

Die gemeinsame Leidenschaft für Langstreckensegeln und nachhaltige Lebensweise brachte Teresa Carey und Ben Eriksen zusammen. Beide sind überzeugte Solo-Segler und wollen doch ein gemeinsames Leben führen.

Zusammen brechen sie regelmäßig zu spektakulären Segeltörns auf, die sie in die entlegensten Ecken Neufundlands oder der US-Ostküste führen. Jeweils auf dem eigenen Boot. Natürlich immer getreu ihrem Lebensmotto: So einfach wie möglich, das Nötigste muss reichen. In der US-Szene haben die beiden schon länger Kultstatus erreicht. Vor allem durch Teresa, die einen sehr lustig und locker geführten Blog schreibt und damit die Segel-Community von ihrem Boot aus an ihren Abenteuern teilhaben lässt. Mit ihrem Schiff „Daphne“ segelt sie jedes Jahr tausende Seemeilen: ohne Kühlschrank, Dusche oder Toilette. Wie das fragen Sie sich? Mit Eimer und Kühlbox natürlich – so einfach wie möglich eben. Weiterlesen…

Kinofilm Captain Phillips

Am 14. November startet der neue Film „Captain Philllips“ mit dem Hollywood-Star Tom Hanks in den deutschen Kinos. Der Film dreht sich um das Thema der zeitgenössischen Piraterie auf See und beruht auf einer wahren Geschichte des US-amerikanischen Container-Frachtschiffes „MV Maersk Alabama“, bei dessen Befreiung drei Menschen ums Leben gekommen sind.

Die öffentliche Berichterstattung über die Piratenüberfälle ist stark zurück gegangen und nur noch selten schafft es ein Angriff von Piraten in die Schlagzeilen. Doch das Problem ist längst nicht gelöst, jährlich werden immer noch hunderte Frachtschiffe vor den Küsten Afrikas und Asiens überfallen. Die Sicherheitsvorkehrungen durch die UN machen sich zwar bemerkbar, aber dennoch wurden 2012 fast 300 Piratenüberfälle verbucht.

Im April des Jahres 2009 wird das US-amerikanische Container-Frachtschiff „MV Maersk Alabama“ von Piraten vor der Ostküste Somalias gekapert. Es ist der erste Fall dieser Art für die Amerikaner seit über 200 Jahren. Um die eigene Crew vor einer Gefangennahme zu bewahren, bietet sich Kapitän Richard Phillips (Tom Hanks) den Piraten als Geisel an.

Diese gehen auf das Angebot ein. Phillips muss sich vor allem mit dem Anführer Muse (Barkhad Abdi) auseinandersetzen, der sein Opfer immer wieder mit Gedanken zur Globalisierung und ihren Auswirkungen konfrontiert und auf diese Weise die eigene Piraterie verteidigt. Die Lage ist verfahren. Phillips versucht jedoch alles, um Zeit zu gewinnen. Im Hintergrund beginnen die Vorbereitungen für eine Befreiungsaktion. Zu dieser kommt es nach drei Tagen – allerdings geht sie nicht unblutig aus. Der Trailer lässt auf einen mitreißenden Actionfilm schließen, der jedoch im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres mit einer realen und authentisch erzählten Geschichte daherkommt. Wir sind gespannt.

Europäischer Tag der ersten Hilfe – ein Anlass die Sicherheit auf ihrem Boot zu überprüfen

Wir möchten den europäischen Tag der ersten Hilfe zum Anlass nehmen über die Sicherheit auf See zu informieren. Sicher: Uns Bootssportler zieht es aus Freude am Wassersport auf See. Damit diese Freude aber nicht durch unerfreuliche Zwischenfälle getrübt wird, gehört eine gewisse medizinische Grundausstattung in Form einer Bordapotheke auf jedes Boot. Für die richtige Ausrüstung und bestmögliche Sicherheit sind allerdings einige Dinge zu berücksichtigen.

 

Erste-Hilfe-Koffer ist nicht gleich Erste-Hilfe-Koffer!

Zwar liegt die Idee nahe einfach den Erste-Hilfe-Koffer aus dem Auto mit an Bord zu nehmen, jedoch ist hiervon dringend abzuraten! Diese Verbandskästen sind nicht für die Seefahrt ausgelegt! So sind diese Kästen beispielsweise nicht wasserdicht. Ebenso wenig sind die enthaltenen Pflaster wasserfest. Um also böse Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt sich ein Notfallkoffer speziell für die Seefahrt.

 

Richtige Ausstattung: Was gehört rein in den Notfallkoffer?

Der Umfang der Ausstattung unterscheidet sich je nach geplantem Törn: Wenn es weit auf das offene Meer geht, ist an mehr zu denken, als wenn man in Küstennähe und somit auch in schneller Erreichbarkeit zu weiterer medizinischer Hilfe bleibt. Schließlich kann es auf offener See manchmal Stunden bis sogar Tage dauern, bis medizinische Unterstützung eingetroffen ist. Doch egal ob Küste oder Meer – in beiden Fällen sollten für die schnelle Wundversorgung Pflaster, sterile Tücher und Wundauflagen sowie Wundverband, Schere und Sicherheitsnadeln vorhanden sein. Kühlpacks und kühlende Gele sind ebenfalls nützlich. Ebenso ein Thermometer und eine Wärmedecke.

Natürlich spielt die individuelle Aufstellung der Crew eine Rolle. So sollte berücksichtigt werden, ob sich Allergiker, Kinder oder Personen mit gesundheitlichen Problemen an Bord befinden. Zudem sollte man sich informieren, welche medizinische Versorgung in den angepeilten Ländern zu erwarten ist. Glücklicherweise verfügen die meisten Bordapotheken über den Platz individuell aufgerüstet zu werden.

 

Beste Ausrüstung

In unserem Shop bieten wir zwei unterschiedliche Bordapotheken an. Das 60 Minute Model von Crewmedic kommt in einem praktischen wasserdichten Umhängebeutel daher und bietet eine solide Grundausstattung für die schnelle Notfallversorgung, wenn die nächste ärztliche Versorgung innerhalb von einer Stunde erreichbar ist. Die Bordapotheke von Plastimo hingegen befindet sich in einem robusten Koffer und ist für Törns auf hoher See ausgerichtet. Sie bietet weiten Platz für individuelle Nachrüstung. Wir empfehlen vor jedem Törn erst einmal die Vollständigkeit der Inhalte zu überprüfen und im Zweifelsfall verbrauchte oder abgelaufene Utensilien nachzurüsten.

Auch wenn das Thema Sicherheit mit der Bordapotheke anfängt, sollten Sie ihr Boot auch auf weitere Ausstattung überprüfen: Sind genug Rettungswesten in den richtigen Größen für die gesamte Crew vorhanden? Ist ihr Boot vor Brandfällen gesichert? Sind also CO2-Tester, Feuerlöscher und Löschdecken präsent? Alle diese Produkte und noch mehr finden Sie natürlich ebenfalls in unserem Shop.

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Hydroptére greift nach der 100 Knoten Marke

Alian Thébault und sein Hydroptére Projekt waren in letzter Zeit nicht sonderlich vom Glück verfolgt. Der Hauptsponsor sprang ab und nach ewiger Standby Zeit in Kalifornien ließ sich der Transpazifik Rekord auch nicht realisieren. Thébault hat das Vorhaben für dieses Jahr abgesagt, das Boot bleibt allerdings in den USA, um es im nächsten Jahr auf ein Neues zu probieren.

Also erst mal Pause? Nicht für Alian, er hat schon ein neues Ziel vor Augen. Zusammen mit dem Speed-Windsurfer und ehemaligen World-Tour-Profi Anders Bingdal aus Schweden will er als Erster die 100 Knoten Marke brechen. Im Internet ist jetzt ein erstes Rendering der neuen Rakete aufgetaucht.

Hydrocket_pers - copie

Copyright Hydroptére

Das Design wurde grundsätzlich geändert und hat nicht mehr viel mit dem alten Hydroptére gemein. Es erinnert dagegen stark an den aktuellen Rekordhalter Sailrocket, mit dem markanten Design und dem nach Luv geneigten Rigg. Auf dem Wasser gleiten soll das Boot aber nicht, sondern natürlich auf T-Foils schweben. Mit dem ersten realen Prototyp kann man im Frühjahr 2014 rechnen.

Aktueller Rekordhalter „Sailrocket“, Pilot Paul Larsen.