Die Boot Düsseldorf öffnet am 18. Januar

Boot 2014 Logo

Die Boot Düsseldorf steht kurz bevor. Die Messe wirbt selbstsicher mit „360° Wassersport“. Kann die Boot dieses versprechen wirklich halten? Man darf auf jeden Fall viel erwarten: Auf 213.000 m² sind dieses Jahr 1.650 Aussteller vertreten. Und wie immer besticht die Boot Düsseldorf mit ihrem internationalen Charakter. So kommen die Aussteller aus mehr als 60 Ländern. Die Besucher erwarten also Produkte und Dienstleistungen aus der ganzen Welt des Wassersports und sicher wird auch die eine oder andere Überraschungspremiere enthüllt werden.

Premiere feiern in diesem Jahr auch zwei neue Themenwelten. In Halle 11 werden sich Bootsbesitzer mit einem Auge auf Finanzen wohl fühlen: Hier geht es im Refit Center um Werterhalt und Wertsteigerung von Booten. Hier soll es insbesondere Antwort auf die Frage geben, was man als Bootsbesitzer selber erledigen kann und welche Aufgaben man doch lieber in die Hände von Fachbetrieben gibt. Als sportlichen Ausgleich kann dann die Halle 14 besucht werden, denn hier findet man dieses Jahr erstmalig einen Indoor-Pool inklusive Windmaschine, auf dem Optis und Jollen getestet werden dürfen. Damit es hier nicht zugeht wie beim Autoscooter auf dem Jahrmarkt, steht fachkundiges Personal zur Seite. Neben diesen zwei neuen Themenwelten stehen noch weitere 16 Themenwelten für die Besucher offen.

Halbtageskarten, mit denen man von Montag bis Freitag die Düsseldorfer Messehallen erkunden darf, gibt es als eTicket bereits für 10€. Eine gewöhnliche Tageskarte für die Boot Düsseldorf ist auch schon für 15€ zu haben. Ein Vorteil für Unentschlossene: Die Karten können direkt nach dem Kauf ausgedruckt werden. Zudem können die Tickets zur Ab- und Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des VRR genutzt werden. Die Hallen der Boot Düsseldorf haben täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Wir wünschen allen Besuchern viel Freude.

„Maidentrip“ ab März im Kino

Im kommenden März läuft in den deutschen Kinos eine Dokumentation über Laura Dekker mit dem Titel „Maidentrip“ an. Nach einer heftigen Diskussion in den Medien über diesen wagemutigen Plan, Blogeinträgen während der Zeit auf See und einem Buch am Ende der Reise folgt nun ein Film, der die Geschichte der jüngsten Einhandseglerin noch einmal erzählen soll. In den USA ist die Doku bereits erschienen. Regie führte Jillian Schlesinger.

Die heftige Debatte in den Medien im Zuge der geplanten Weltumseglung mag dem ein oder anderen noch gut in Erinnerung sein. Viel wurde gestritten bis der Teenager dann doch am 21. August den Anker in Gibraltar lichtete und sich auf den Weg machte. Nach einem guten Jahr kam die 16-jährige heil auf St. Maarten in der Karibik an. Das war ein Sieg für Laura Dekker und ihren Traum.

Die Dokumentation setzt sich aus Filmmaterial zusammen, das teils von Laura Dekker selbst aufgenommen und teils von fest installierten Kameras aufgezeichnet wurde. In ruhigen Momenten antwortet die junge Seglerin auf mitgegebene Fragen der Regisseurin. Dann sieht man sie wiederum bei Landgang, während sie von Schlesinger gefilmt wird. Auch der familiäre Hintergrund wird beleuchtet.

Der Film wird dominiert von der Schönheit der Natur und dem profanen Seealltag während der Reise. Die Protagonistin zeichnet sich im Film durch ihre zurückhaltende Ehrlichkeit aus. Sie ist, wie immer wieder im Medienecho wiederholt wird, kein kopfloser Teenager. Das spricht für sie. Der Hype dagegen um ihre Weltumseglung ist ihr wohl eher suspekt, wie ebenfalls immer wieder in Berichten über Laura Dekker angedeutet wird. Und so kann sie jetzt – wie auf ihrem Blog veröffentlicht wurde – den Film nicht voll vertreten.

Wir wünschen frohe Festtage

12seemeilen wünscht frohe Weihnachten-klein

Liebe Kunden, liebe Mitarbeiter, liebe Partner,

wessen Boot nun nicht im Winterlager steht, der ist mit Sicherheit in wärmere Gebiete geflohen. Der große Schnee blieb hier in Deutschland zwar bisher aus, doch Weihnachtsmann und neues Jahr stehen bereits vor der Tür. Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, so sehen wir, dass sich viel getan hat: In unsere Büros ist mehr und mehr Leben eingezogen, das Lager wurde voller und das Angebot in unserem Shop vielfältiger. Und so blicken wir mit Zuversicht und voller Spannung ins kommende Jahr und teilen mit allen Bootssportlern die Vorfreude auf den Frühling.

Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer 12seemeilen-Team

Sailing Conductors – Zwei Musiker auf Weltreise – Teil 2

Boot Marianne

Seit jetzt schon fast drei Jahren segeln Captain Ben Bart und Smutje Hannes Hafenklang unter dem Namen Sailing Conductors quer durch die Weltmeere. Mit Marianne, einer Rawson 30 und technischem Equipment zum Bearbeiten von Ton und Bild, sammeln die Tontechniker Musik an allen Küsten, die sie besuchen. Das Ergebnis ihrer Leidenschaft manifestiert sich inzwischen in der Form des Albums „AAA“. Hier gewinnt das Genre Weltmusik gleich zahlreiche neue und hippe Facetten hinzu. Per E-Mail haben die beiden Abenteurer uns einige Fragen beantwortet.

Im letzten Teil wurde die Theorie hinter der Reise geklärt, über Vor- und Nachteile beim Segeln und über die Route berichtet. Jetzt geht es um den Erfahrungsschatz, den sich beide angeeignet haben, wie sich das Album „AAA“ anhört. Und zuletzt wie sich die Sailing Conductors ihre Zukunft vorstellen.

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Sailing Conductors – getrieben von den Schallwellen dieser Welt – Teil 1

Sailing Conductors

Seit April 2011 sind die fertigen Tontechnik-Studenten, Captain Ben Bart und Smutje Hannes in der Welt unterwegs. Die Sailing Conductors, wie sich sich als Team nennen, bereisen mit Marianne, einer Rawson 30 und technischem Equipment die sieben Weltmeere, um Musik zu sammeln. Die Klänge der zahlreichen Häfen, die sie bereits besucht haben, sind inzwischen auf dem Album „AAA“ zu hören. Per E-Mail von der anderen Seite der Erdkugel haben Hannes und Ben dem 12seemeilen.de-Team ein paar Fragen beantwortet.

Da zwei, die auf Reisen sind, viel zu erzählen haben, wurde dieser Beitrag aufgeteilt. Im ersten Part wird das Projekt vorgestellt, aufgeklärt, was das alles mit Segeln zu tun hat und welche Route die Sailing Conductors bei der Durchquerung der Welt eingeschlagen haben. Weiterlesen…

Philipp stellt sich vor

Hallo, mein Name ist Philipp, ich bin 24 Jahre alt und seit November ’13 in der 12seemeilen-Crew. Meine Aufgaben sind im Wesentlichen die Unterstützung bei der Produktauswahl, SEO-Arbeiten sowie der Import von neuen Produkten in den Shop.

Als ich das erste mal mit dem Segelsport in Berührung kam, konnte ich noch ohne Probleme in einem „Opti“ meine Runden auf dem See der Segelschule drehen.

phillipp

Mit meiner Familie ging es oft aufs Ijsselmeer und die umliegenden Kanäle, entweder mit einer Valkjolle oder einem traditionellen Plattbodenschiff. Nach unzähligen Törns im niederländischen Watt, auf der Schlei, an der kroatischen Adriaküste oder vor griechischen Inseln habe ich dann vor einigen Jahren die SBF-Binnen Prüfung abgelegt und durfte somit auch ohne elterliche Aufsicht meine Kreise in niederländischen Binnengewässern machen. Seit dem findet man mich jeden Sommer für eine Woche mit Freunden in Sneek, Lemmer, Heeg oder sonstwo auf den Seen in „Fryslân“, um ein wenig Seeluft zu schnuppern.

An der Tätigkeit bei 12seemeilen reizt mich besonders die Arbeit in einem jungen, dynamischen Team, bei der man seine eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen kann.

Drohnen auf hoher See

Drohnen haben keinen guten Ruf. Dass neben dem Kriegseinsatz auch ein ziviler oder wissenschaftlicher Einsatz möglich ist, wird dabei schnell vergessen. Noch unbekannter ist die Tatsache, dass Drohnen nicht nur in luftigen Höhen zuhause sind, sondern auch auf See. Dabei steht häufig die Erforschung der Meere im Vordergrund.

Drohnen zu Forschungszwecken

So schickte letztes Jahr die Oregon State University aus den USA das automatisch gesteuerte Roboat über die Ostsee, um die Population der Schweinswale zu erforschen. Durch ein Mikrophon, welches Unterwasser platziert ist, können Daten über Paarungsorte, Routen und Kommunikationsverhalten gesammelt werden. Der Segelantrieb ist sinnvoll, da er nahezu geräuschlos ist und somit die Tiere nicht verscheucht.

Wettbewerb unter den automatisieren Booten

Doch die Annahme es würden sich lediglich eine Hand voll Meeresbiologen mit den Drohnen beschäftigen, wäre ein großer Fehlschluss. So fand dieses Jahr vom zweiten bis sechsten September bereits schon im sechsten Jahr in Folge die World Robotic Sailing Championship statt. Hier können Tüftler ihre Bootsdrohnen gegeneinander antreten lassen. Dabei müssen sie Aufgaben wie Hindernisvermeidung, Geschwindigkeit unter verschiedenen Bedingungen, Genauigkeit und Zielverfolgung bestehen.

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So geht es auch: Boote im Wasser überwintern

In unserem ausführlichen Beitrag zum winterfest machen erläutern wir die einzelnen Schritte, wie Sie Ihr Boot auf den Winter vorbereiten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Überwintern im Lager. Dass es auch anders geht, beweist Julian Buss, der sein Boot letztes Jahr das erste mal im Wasser überwintern gelassen hat. Worauf man speziell hierbei achten muss, hat er in einem Beitrag in seinem Blog erklärt: Überwinterung eines Bootes im Wasser. Dieser stellt also eine wunderbare Ergänzung für alle dar, die ihr Boot ebenfalls lieber im Wasser lassen möchten.

Tauschen Sie jetzt Ihre alten Winschen gegen neue Winschen von Andersen ein

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In Kooperation mit Andersen – dem renommierten Hersteller für Winschen aus rostfreiem Stahl – bieten wir bis zum 20.12.2013 eine Austausch-Aktion für Ihre Winschen an.

Und so einfach funktioniert es:
1. Schicken Sie uns Ihre alte Winsch zu – die Marke und Größe ist egal.

2. Bestellen Sie gleichzeitig bei uns eine neue Winsch der Marke Andersen zwischen 12ST und 58ST und erhalten auf diese einen einmaligen Sonderrabatt in Höhe von 25% auf unseren Verkaufspreis. Dieses Angebot zählt auch für die Full Stainless Varianten.

3. Damit wir den Rabatt verrechnen können, schicken Sie uns bitte direkt nach Ihrer Bestellung eine kurze Mail an info@12seemeilen.de mit dem Betreff „Teilnahme Winschtauschaktion“ und der Zahl der Winschen, die Sie uns übersenden. Alternativ können Sie uns auch telefonisch unter 0221-2988 9481 bescheid geben. Wir schicken Ihnen die Winschen umgehend zu, sobald wir Ihre alten Winschen erhalten haben. Dieses Angebot ist nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar und gilt nur solange der Vorrat reicht.

12seemeilen.de am Rursee

Mit den letzten Sonnenstrahlen machte sich die 12seemeilen-Crew vergangenen Freitag auf den Weg in die Eifel. Wir fuhren zum Rursee, um dort Lotte, das neun Meter Boot der Familie Bauer winterfest zumachen. Gegen Mittag verließen wir das Büro in Köln und waren gespannt, was uns in Simmerath-Woffelsbach erwarten würde.

Nach einem kleinen Umweg erreichten wir den Rursee. Die Kulisse war wunderbar. Herbstliches Laub bedeckte die Hügel rund um den See. Die Sonnenstrahlen fielen angenehm warm auf die Werft und Anlegeplätze. Eine kleine Spritztour auf dem Rursee war dann eigentlich kaum zu vermeiden. Nur mit der Fock legten wir, mit Herr Bauer dann ab und die Unwissenden unter uns bekamen ein paar Grundbegriffe erklärt. „Am Wind“, „vor dem Wind“, „mit dem Wind“ gleichzeitig immer auf den Windrichtungsanzeiger achten und das angepeilte Ziel nicht aus den Augen verlieren. Gefährliche Felsen umschiffen, dem Angler nicht ins Gehege kommen und die Fock mal auf der einen, dann auf der anderen Seite trimmen. Motiviert hörten wir zu und lernten.

Nachdem wir guter Dinge wieder an Land waren, ging die Arbeit los. Das Großsegel hatten wir bereits zuvor eingepackt. Jetzt folgte die Fock. Die Takelage wurde gelöst, Baum und Mast abmontiert, und das Tauwerk professionell ohne Drill aufgeschossen.

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Danach blieben nur Herr Bauer und Felix auf Lotte zurück und paddelten zur Winde, die die beiden samt Boot, dann aus dem Wasser fuhr. Das war für einen Laien schon recht spektakulär. Schließlich lastete das ganze Gewicht des Bootes auf dem schmalen Kiel. „Der Kiel ist auch fast eine Tonne schwer“, erklärt Willi, „und bietet daher genug Stabilität, um die aufliegende Last zu tragen.“ Daraufhin wurde Lotte in der Schwebe am Lastenzug mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, im Anschluss auf den Trailer gesetzt und zum Stellplatz gebracht.

In der Zwischenzeit ist es dunkel geworden und mit Taschenlampenlicht wird die Plane über das Boot gezogen und festgemacht. Fertig.

Ein wenig verfroren saßen wir schließlich wieder im Auto auf dem Rückweg gen Heimat. Müde, aber mit ein paar Segelvokabeln mehr im Kopf und mehr Gefühl für die ganze Materie, kamen wir heil in Köln an.