Antifouling

Antifouling verhindert das Anwachsen von Wasserorganismen wie Algen und Muscheln am Schiffsrumpf. Dies ist notwendig, da der Bewuchs zu Schäden am Rumpf führt. Zudem erhöht sich durch diesen Anwuchs das Gewicht des Schiffes und verstärkt die Reibung. Das verringert die Geschwindigkeit und die Manövrierfähigkeit deines Bootes. Die meisten Antifoulings erfordern eine Grundierung und werden in mehreren Schichten aufgetragen. Während sich einige Produkte durch einen besonders dünnschichtigen Auftrag und eine schnelle Trocknung auszeichnen, glänzen andere Antifoulings durch besondere Beständigkeit, selbst bei hohen Bewuchsverhältnissen.


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Wozu braucht man Antifouling?

In natürlichen Gewässern befinden sich verschiedenste Wasserorganismen wie Algen und Muscheln. Diese setzen sich mit der Zeit am Bootsrumpf fest. Dieser Prozess nennt sich Fouling. Um dem Fouling vorzugreifen, bestreichst du die untere Seite des Bootes mit Antifoulingfarbe. Das Fouling solltest du auf alle Fälle verhindern, da es ein großes Sicherheitsrisiko birgt. Dein Boot wird durch den Anwuchs schwerer und der Wasserwiderstand nimmt zu. Das führt nicht nur zu einem höheren Spritverbrauch, sondern ebenfalls zu verschlechterter Manövrierbarkeit des Schiffes und schweren Schäden am Rumpf.

Wie wird Antifouling aufgetragen?

Bevor du ein neues Antifouling auftragen kannst, musst du eventuelle Reste des vorherigen Antifoulings entfernen. Bei einem harten Antifoulinglack kann dies mit Schleifpapier geschehen. Für optimale Voraussetzungen empfehlen wir von 12seemeilen eine Reinigung des Rumpfes mit einem dafür vorgesehenen Reinigungsmittel. Danach sollte dein Boot trocknen. Je nach Antifouling ist dieses auf unterschiedlichen Materialien haltbar. In den Herstellerangaben der meisten Antifoulingfarben wird für fast alle Oberflächen empfohlen, diese vorher zu grundieren. Ist die Grundierung getrocknet, kann der Anstrich mit Antifouling geschehen. Das Streichen solltest du einige Male wiederholen. Dies verbessert die Wirkung des Antifoulings. Ob ein Schleifen noch nötig ist, ist je nach Produkt unterschiedlich. Wann das Boot wieder zu Wasser gelassen werden darf, hängt ebenfalls von den Produkten ab. Schnelltrocknende Antifoulingfarben können bereits nach zwanzig Minuten geslippt werden. Die angebotenen Antifoulingprodukte können in zwei Varianten unterteilt werden. Da ist zum einen der harte Antifoulinglack. Zum anderen gibt es das selbstpolierende Antifouling auf Biozidbasis.

Wozu verwendet man hartes Antifouling?

Das harte Antifouling führt nach dem Aufbringen zu einer robusten Lackschicht, die durch ihre glatte Oberfläche das Anhaften von Wasserorganismen verhindert. Diese Version empfiehlt sich insbesondere für schnelle Motorboote, da sich die selbstpolierende Antifoulingfarbe bei hohen Geschwindigkeiten verflüchtigt und daher für diesen Einsatz nicht geeignet ist.

Wozu verwendet man hartes Antifouling auf Biozidbasis?

Ein selbstpolierendes Antifouling enthält Biozid. Dieses wird allmählich an das Wasser abgegeben und erzeugt so einen Film um den Rumpf, der den Bewuchs verhindert. Damit dieser Effekt erhalten bleibt, sind die meisten Produkte jährlich zu erneuern.

Du möchtest mehr über Antifouling erfahren?

Dann lese dir hier unser Antifouling Ratgeber durch!