Regattahandschuhe
Regattahandschuhe sind auf die besonderen Anforderungen beim sportlichen Segeln ausgelegt. Beim schnellen Bedienen von Schoten und Leinen entstehen hohe Belastungen an Handflächen und Fingern. Gleichzeitig kommt es darauf an, Beschläge sicher zu greifen und auch bei häufigen Manövern ein gutes Gefühl für Leinen und Boot zu behalten. Gute Regattahandschuhe verbinden deshalb Grip, Abriebschutz und Beweglichkeit.
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Regattahandschuhe mit kurzen oder langen Fingern?
Ein wichtiges Auswahlkriterium dieser Segelbekleidung ist die Fingerlänge. Segelhandschuhe mit kurzen Fingern bieten viel Tastgefühl und erleichtern feine Arbeiten an Schäkeln, Knoten oder kleinen Beschlägen. Sie werden deshalb häufig beim Jollen- und Regattasegeln sowie bei wärmeren Bedingungen eingesetzt.
Regattahandschuhe mit langen Fingern schützen einen größeren Bereich der Hand vor Reibung und Abrieb. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Schoten häufig und mit hoher Belastung durch die Hände laufen. Je nach Modell bleiben einzelne Fingerspitzen dennoch frei, damit die Fingerfertigkeit beim Arbeiten an Bord erhalten bleibt.
Welche Variante besser passt, hängt daher weniger von der Jahreszeit als vom gewünschten Verhältnis zwischen Schutz und direktem Tastgefühl ab.
Grip und Verstärkungen an der Handfläche
Die Handfläche gehört zu den am stärksten beanspruchten Bereichen eines Segelhandschuhs. Abriebfeste Materialien und spezielle Grip-Beschichtungen sorgen dafür, dass nasse Schoten sicherer gehalten werden können. Dadurch muss weniger Kraft aufgewendet werden, um Leinen kontrolliert zu greifen.
Bei hochwertigen Regattahandschuhen, wie den Modellen von Gill und Musto, sind stark belastete Bereiche häufig zusätzlich verstärkt. Dazu zählen insbesondere Handflächen, Finger und die Stellen, über die Leinen regelmäßig laufen. Wichtig ist dabei, dass die Verstärkungen den Handschuh nicht unnötig steif machen.
Auf Passform und Beweglichkeit achten
Ein Regattahandschuh sollte möglichst körpernah sitzen. Zu viel Material kann Falten bilden oder sich beim Greifen verschieben. Gleichzeitig darf der Handschuh Finger und Handgelenk nicht einschränken.
Flexible Materialien am Handrücken, vorgeformte Schnitte und verstellbare Bündchen können dazu beitragen, dass der Handschuh sicher sitzt und auch bei schnellen Bewegungen nicht verrutscht. Bei intensivem Segeln sind außerdem leichte und atmungsaktive Materialien sinnvoll, damit Feuchtigkeit möglichst schnell abtransportiert werden kann.
Die richtige Größe wählen
Für sicheren Halt sollten Segelhandschuhe für Regatten weder zu locker noch zu eng sitzen. Da die Größen zwischen einzelnen Herstellern unterschiedlich ausfallen können, empfiehlt es sich, die Hand zu vermessen und die jeweilige Größentabelle des Herstellers zu beachten.
Wer häufig Schoten trimmt, ausreitet oder schnelle Manöver fährt, profitiert besonders von einem gut sitzenden Regattahandschuh mit passendem Grip und ausreichendem Abriebschutz. So bleiben die Hände geschützt, ohne dass das Gefühl für Leinen und Beschläge verloren geht. Und für den Schutz deiner Füße, wirf einen Blick auf unsere Bootsschuhe.